Privatdozent der FIN hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten

12.05.2021 -  

kai lawonn

Der Informatiker Prof. Dr. Kai Lawonn von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat in diesem Jahr den Heinz-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung geht jährlich an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich bereits in jungen Jahren ein eigenständiges wissenschaftliches Profil erarbeitet haben. Kai Lawonn ist dies durch außergewöhnliche und vielseitige Forschung im Bereich der Visualisierung gelungen. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr am 4. Mai in virtueller Form statt. Auch die Leitung der Universität Jena freut sich über den Preis. "Wir sind sehr glücklich darüber, mit Herrn Lawonn eine Persönlichkeit an der Universität Jena zu wissen, die schon in einem so frühen Stadium ihrer Laufbahn beeindruckende - und vielfältig prämierte - vorzuweisen hat.", sagt der Vizepräsident für Forschung Prof. Dr. Georg Pohnert. "Kai Lawonn versteht Bilder mit Algorithmen und hat mit seiner Forschung ein einzigartiges und äußerst leistungsfähiges Handwerkszeug kreiert." mit seiner eigenen Nachwuchsgruppe öffnet er dafür stetig neue Forschungsfelder - auch das Preisgeld der DFG wird hier Verwendung finden.

Kai Lawonn studierte in seiner Heimatstadt Berlin Mathematik, bevor er sich verstärkt auf die Informatik konzentrierte. Zwischen dem Beginn seiner Promotion 2012 und seiner Habilitation an der Universität Magdeburg liegen gerade einmal sechs Jahre. Seit Oktober 2019 forscht und lehrt er als Junior-Stiftungsprofessor der Carl-Zeiss-Stiftung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Thomas Ertl, Ehrendoktor der FIN.

Zum Video (Youtube).

Letzte Änderung: 14.05.2021 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: Webmaster
Sicherheitsabfrage:
Captcha
 
Lösung: