2016

FIN´ler gewinnen beim Hugo-Junkers-Preis 2016

16.12.2016 -

Beim diesjährigen Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt haben zwei Forschergruppen der FIN Preise gewonnen.

Zum einen hat die Allianz um das Tool FeatureIDE den 1. Preis im Bereich “Innovativste Allianz” erhalten. In dieser Kategorie werden einzigartige Partnerverbünde aus Wissenschaft und Industrie ausgezeichnet, die ein neues, innovatives Produkt, Dienstleistung oder Geschäftsmodell geschaffen haben. FeatureIDE ist ein quelloffenes Programm zur Erstellung, Verwaltung und Analyse von hoch variablen Software-Systemen.

Die Mitglieder der Allianz um FeatureIDE kommen unter anderem aus der Universität Magdeburg, TU Braunschweig, Universität Passau, Carnegie Mellon University Pittsburgh und der METOP GmbH in Magdeburg. Am 15.12.2016 wurden im Kongress- und Kulturwerk Fichte in Magdeburg die Preisträger bekanntgegeben. Prof. Dr. Gunter Saake (OvGU-ITI) und Prof. Dr. Thomas Leich (METOP) nahmen den Preis stellvertretend für die Allianz entgegen.

Zum anderen erhielt die Kooperation der AG Visualisierung um Bernhard Preim und Benjamin Köhler (beide OvGU-ISG) mit dem Herzzentrum Leipzig in der Kategorie "Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung" den 3. Preis.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen die weltweit häufigste Todesursache dar. Dieser Überbegriff umfasst u.a. kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinsuffizienzen und Aneurysmen. Ein wichtiger Faktor für die Entstehung und das Fortschreiten derartiger Erkrankungen sind Verwirbelungen des Blutflusses nahe der Herzgefäßwände.

Die Software "Bloodline" ermöglicht, den mittels MRT gemessenen Blutfluss im Herzen zu visualisieren und insbesondere Verwirbelungen detailliert auszuwerten. Abgeleitete Erkenntnisse könnten in Zukunft dabei helfen, Krankheitsverläufe besser zu verstehen und Behandlungsrichtlinien zu überarbeiten.

Die Preisträger:

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Prof. Dr. Thomas Leich (METOP) und Prof. Dr. Gunter Saake (ITI)

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Feature Model Editor des Tools FeatureIDE

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Dr. Ing. Benjamin Köhler und Prof. Dr. Bernhard Preim (beide ISG)

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Visualisierung einer Aortenaneuryma  Verwirbelung

 

Weitere Informationen zum Hugo-Junkers-Preis 2016 finden sie auf der Website:
http://www.hugo-junkers-preis.de

Die Arbeitsgruppen finden Sie hier:
AG Datenbanken und Software Engineering (DBSE)
AG Visualisierung

 

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Hackathon mit Microsoft und DAK

11.12.2016 -

In der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember glühten im Hörsaal der Fakultät der Informatik noch bis spät in die Nacht die Tasten. Ein kleine Gruppe unserer Studenten stellt sich der Herausforderung in nur 18 Stunden ein Assistenzsystem für chronisch an COPD leidende Patienten zu entwickeln. COPD ist dabei der medizinische Fachbegriff für die in der Umgangssprache oft als Raucherlunge beschriebene Symptomatik. Technologisch stand der Weltkonzern mit neuester Hardware und kostenfreien Zugängen zu den Konzern-eigenen Cloud-Diensten Pate.

Am Ende der 18 Stunden waren zwar die Augen teilweise müde, aber alle Beteilgten waren stolz auf das geschaffene Assistenzsystem. "Es ist immer wieder verblüffend, wie schnell eine Gruppe begabter junger Menschen, ausgestattet mit der richtigen Technologie und Vorwissen, Lösungen für teils komplexe Probleme entwickeln und auch prototypisch umsetzen können", so Prof. Ortmeier. Auch die Industriepartner waren beeindruckt, so dass sich die DAK-Vertreter auch gleich zu einem weitern Besuch der OvGU und des Forschungscampus STIMULATE im Januar entschlossen haben.

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CV´ler gewinnen Milton van Dyke Poster Award

28.11.2016 -

Magdeburger Computervisualisten haben den Milton van Dyke Poster Award der Gallery Fluid Motion gewonnen. Bei diesem Wettbewerb werden ästhetische und wissenschaftlich relevante Visualisierungen von Strömungsphänomen ausgezeichnet. Die Arbeit von Dr. Tobias Günther, Dr. Alexander Kuhn, Prof. Holger Theisel, sowie weiteren Kollegen des Zuse-Instituts Berlin und der ETH Zürich stellt eine neue Technik vor, athmosphärische Luftströmungen gleichzeitig in verschiedenen Skalen, also sowohl über der gesamten Erdoberfläche, als auch über Gebieten der Grösse Magdeburgs, gleichzeitig darzustellen, und so die Zusammenhänge von lokalen und globalen Phänomenen besser erkennen zu können. Der Preis wurde im November auf der Jahrestagung der “American Physical Society Division of Fluid Dynamics” in Portland (USA) übergeben.

Weitere Informationen

 

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Bild: Luftströmungen über einem Gebiet von ca. 4x4 km.

 

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Hermann-Appel-Preis geht an Dr. Andreas Meier

10.11.2016 -

Am 3. November hat der Engineering-Partner IAV in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften den Hermann-Appel-Preis verliehen. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Nachwuchspreis zeichnet herausragende Diplom-/Masterarbeiten und Dissertationen in den Fachgebieten „Fahrzeugentwicklung“, „Antriebsstrangentwicklung“ und „Zukünftige Mobilität“ aus.

Den Hermann-Appel-Preis im Fachgebiet Fahrzeugentwicklung erhielt u.a. unser ehemaliger Doktorand Dr. Andreas Meier für seine Dissertation „Verfahren zur vorkollisionären Prognose der zu erwartenden Unfallschwere von Fahrzeugfrontalkollisionen“. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Rudolf Kruse.

weitere Informationen und eine ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter:
https://www.iav.com/presse/pressemitteilungen/2016/hermann-appel-preis-iav-zeichnet-herausragende-talente-aus

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Die Hermann-Appel-Preisträger 2016 (v.l.n.r.): Michael Hofmann, Lasse Bienzeisler, Dr.-Ing. Andreas Meier, Teresa Engel, Sebastian Franz, Benjamin Fietzke, Dr.-Ing. Bernhardt Lüddecke

 

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SAP-Kompetenzzentrum Magdeburg führend bei IT-Innovationen

24.10.2016 -

 Erfolgreicher Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft -

Das SAP University Competence Center (UCC) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unterstützt regionale und globale Unternehmen bei der Analyse und der Umsetzung innovativer IT-Lösungen. Mit der Erfahrung von 15 Jahren SAP-Betrieb und Support werden Forschungs- und Innovationsprojekte gemeinsam mit Studierenden und Wissenschaftlern evaluiert und prototypisch umgesetzt.

Die richtige Mischung aus wissenschaftlicher Fundierung und pragmatischer Projektarbeit führten im Jahr 2014 zur Eröffnung von SAP’s erstem Big Data Innovation Center am UCC Magdeburg. Die für diesen Zweck im Rahmen des SAP University Alliances Programm zur Verfügung gestellten Software-Lizenzen ermöglichen eine kostengünstige Untersuchung neuester Technologien auf deren Anwendbarkeit in Unternehmen.

Bei den aktuellen Themen Digitale Transformation, Industrie 4.0 und Internet of Things ist das UCC Magdeburg bereits heute Taktgeber für Innovationen. Dabei erstrecken sich die Betätigungsfelder von der Steuerung von Offshore-Windpark-Anlagen über die Analyse des menschlichen Genoms bis hin zu Smart-Data-Anwendungen in Produktion und Logistik. Eine schlüsselfertige Pilot-Umgebung für Industrie 4.0-Anwendungen erlaubt es kostengünstig deren Machbarkeit und Effizienz zu bewerten.

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Vom Wissenstransfer in praktischen Projekten profitieren neben Studierenden insbesondere mittelständische Unternehmen. Der Standortauf- und -ausbau  großer IT-Firmen in Magdeburg bestätigen die Strategie der Universität Magdeburg zur Förderung innovativer Projekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Das UCC Magdeburg feiert am 2. November 2016 mit einem Festakt sein 15-jähriges Bestehen. Das mit fast 500 angeschlossenen Institutionen und über 100.000 internationalen Nutzern weltweit größte SAP-Zentrum seiner Art entwickelt innovative IT-Konzepte für Universitäten, Fachhochschulen und andere Bildungseinrichtungen und unterstützt diese nicht nur bei der Lehre und Forschung, sondern auch bei Industrieprojekten.

Prof. Dr. Klaus Turowski (Wissenschaftlicher Leiter UCC Magdeburg)

„Das UCC ist mit seinem Big Data Innovation Center eng in unseren Forschungsverbund eingebettet. Praktische Unternehmens-IT, verwertbare Forschung und die Ausbildung von Talenten liegen so in einer Hand. Davon haben in den vergangenen 15 Jahren über 2 Mio. Studierende aus mittlerweile 61 Ländern direkt profitiert.“

Dr. Wolfgang Schröder (T-Systems International Global Delivery Unit SAP)

„Für uns ist das UCC Magdeburg, mit dem wir seit seiner Gründung eng zusammen arbeiten, ein echter Standortfaktor. Unter anderem schätzen wir, dass so der gemeinsame Wissens- und Erfahrungsaustausch unserer Mitarbeiter ein praxisrelevantes Fundament erhält, das wir international nutzen.“

 Über das UCC Magdeburg:

Das UCC Magdeburg wurde am 28. Juni 2001 feierlich eröffnet. Gründungspartner waren neben der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die SAP AG, Hewlett-Packard und T-Systems. Die ursprünglich angepeilte Ausbaugröße von 40 angeschlossenen Institutionen wurde bereits im zweiten Jahr nach Gründung erreicht und überschritten. Seit 2003 ist das UCC Magdeburg das weltweit größte Zentrum seiner Art und betreut heute im Zuge der Internationalisierung fast 500 Bildungs- und Forschungseinrichtungen weltweit. Darüber hinaus ist es als Vordenker für effiziente Leistungserstellung im IT-Service-Bereich beispielgebend für die Wirtschaft und im Kontext der universitären Einbindung Impulsgeber für die Forschung. In Zusammenarbeit mit dem VLBA Lab Magdeburg, einer Forschungseinrichtung für große betriebliche Anwendungssysteme, werden Forschungs- und Pilotprojekte z. B. im Bereich Industrie 4.0 durchführt.

Wissenschaftlicher Leiter des UCC ist Prof. Klaus Turowski.

 http://www.mrcc.ovgu.de/ucc/home/

Ansprechpartner:

Stefan Weidner, stefan.weidner@ucc.ovgu.de, +49 391 6754804

 

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Letzte Änderung: 27.05.2021 - Ansprechpartner:

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