Neuigkeiten

Hi,A.I. - Expertengespräch mit Prof. Sebastian Stober über künstliche Intelligenz

13.03.2019 -

Am 14. März um 19:30 ist Prof. Sebastian Stober für ein Expertengespräch im studiokino magdeburg zu Gast. Gezeigt wird der Film Hi, A.I. - Liebesgeschichten aus der Zukunft.

https://www.studiokino.com/filme/hi-ai

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SAP UCC Magdeburg neuer Serviceprovider für Ausbildungsprogramm erp4students

12.03.2019 -

SAP UCC Magdeburg neuer Serviceprovider für Ausbildungsprogramm „erp4students“

Im Februar wurde an der TH Brandenburg der Auftakt einer neuen Partnerschaft feierlich begangen: Künftig hat das bereits 2006 ins Leben gerufene Ausbildungsprogramm „erp4students“ mit der TH Brandenburg einen neuen akademischen Partner. Die insgesamt 13 deutschsprachigen Kurse, von denen neuen bereits ins Englische übersetzt wurden, sollen das breite Grundlagenwissen der Studenten im Fachbereich Wirtschaft um spezielles Wissen in der weit verbreiteten SAP-Unternehmenssoftware ergänzen.

Die dafür notwendige SAP Software wird auf den Servern des zur Otto-von-Guericke-Universität gehörigen SAP UCC Magdeburg gehostet. Das SAP University Competence Center Magdeburg (UCC) ist das größte von weltweit sechs seiner Art. Über 500 nationalen und internationalen Bildungsinstitutionen stehen die Hosting- und Supportservices des mittlerweile 35köpfigen Teams aus Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern zur Verfügung. Die Technische Hochschule Brandenburg hat dabei einen ganz besonderen Stellenwert: Sie war im Gründungsjahr des SAP UCC Magdeburg Partner der ersten Stunde und ist somit bereits seit 19 Jahren eng mit dem UCC in Magdeburg verbunden.

Zu Gast bei der Auftaktveranstaltung waren auch Prof. Klaus Turowski von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der die Dienstleistungen des von ihm geleiteten SAP University Competence Center vorstellte und André Biener von SAP, der aus erster Hand zu berichten wusste, wie groß der Wunsch nach fundierter akademischer Ausbildung im Bereich der SAP-Produktpalette auf Kundenseite ist.

Prof. Adelsberger nannte außerdem die Vorteile des „erp4students“ Programms für alle Beteiligten: Die Studierenden erwerben eine zertifizierte Qualifikation, die ihnen einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt beschert; der verantwortliche Lehrstuhl kann ein beispielhaft erfolgreiches Forschungs- und Entwicklungsprojekt vorweisen; die Hochschule kommt der Forderung nach beschäftigungsfähigen Studierenden nach und erhält ein erfolgreiches Drittmittelprojekt; der SAP-Konzern und seine Kunden freuen sich über fundiert ausgebildete Arbeitskräfte, die mit den neuesten Produkten vertraut sind, wovon wiederum die Volkswirtschaft profitiert.

Anschließend schaltete Pouyan Khatami, Programmleiter von „erp4students“, symbolisch die neue Internetseite (https://www.erp4students.de/) frei, auf der seit dem 1. März die neuen Kurse gebucht werden können.

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung an der THB (Bildquelle: THB)

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Partner beim Ausbildungsprogramm "erp4students" (v. l.): Prof. Dr. Robert Franz (THB), Prof. Dr. Klaus Turowski (Universität Magdeburg), André Biener (SAP), Pouyan Khatami, Prof. Dr. Heimo Adelsberger (beide erp4students) (Bildquelle: THB)

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Wissenschaft im Rathaus am 25. Februar im Alten Rathaus: Nachhaltige Mobilität das autonome Fahrrad

23.02.2019 -

Magdeburger Wissenschaftler entwickeln ein selbstfahrendes E-Bike, das auf Anfrage selbstständig zum Nutzer navigiert. Über das Forschungsprojekt, seine Chancen und Herausforderungen berichten Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität bei der nächsten Folge von "Wissenschaft im Rathaus" am kommenden Montag, den 25. Februar. Beginn ist um 19.00 Uhr im Alten Rathaus.

Weitere Informationen finden sie hier:

https://www.magdeburg.de/Start/index.php?NavID=37.367&object=tx%7C37.19075.1&La=1

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Die OvGU zählt unter Studierenden zu einer der beliebtesten Unis in Deutschland

18.02.2019 -

Auf dem Portal StudyCheck können Studierende ihre Hochschule bewerten und weiterempfehlen. Die Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg gehört dabei zu den beliebtesten Unis in Deutschland. 93% der Studierenden empfehlen die OvGU weiter.

Die Studiengänge an der Fakultät für Informatik erhielten ebenfalls gute Bewertungen. Die vier Bachelorstudiengänge wurden sogar von allen Studierenden weiterempfohlen.

Bewertungen zum Studiengang Computervisualistik sind hier zu finden:

https://www.studycheck.de/studium/computervisualistik/uni-magdeburg-16004

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Informatiker helfen beim Wiederaufbau einer kunstgeschichtlich wichtigen Grablege im Magdeburger Dom

14.02.2019 -

Maschinenbauer und Informatiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unterstützen mit modernen Messtechnologien und 3D-Bildgebungsverfahren den Wiederaufbau einer kunstgeschichtlich wichtigen Grablege im Magdeburger Dom. In Zusammenarbeit mit dem Domförderverein und der Kulturstiftung des Landes Sachsen-Anhalt soll das durch Kriegseinwirkung stark beschädigte Epitaph der Familie und des Domherren Friedrich von Arnstedt im südlichen Seitenschiff rekonstruiert und so die letzten Bombenschäden aus dem II. Weltkrieg behoben werden.

Im ersten Schritt des gemeinsamen Vorhabens geht es um eine präzise Bestandsaufnahme des beschädigten Epitaphs aus dem 17. Jahrhundert bzw. der weit über 200 noch vorhandenen Bruchstücke durch moderne ingenieurwissenschaftliche Scanverfahren. Anschließend werden Computervisualisten der Universität Magdeburg versuchen, dieses Puzzle an Teilen vorerst nur als digitalisierte Datensätze wieder zu einem vollständigen Kunstwerk zusammenzusetzen.

Am 20. Februar 2019 wird der Rektor der Universität Magdeburg gemeinsam mit den Wissenschaftlern und Projektpartnern das Vorhaben vor Ort vorstellen und beschreiben.

 

WAS: Präsentation des Restaurierungsprojektes Epithaph Friedrich von Arnstedt
WANN: 20. Februar 2019, 11.00 11.45 Uhr
anschließend ist noch bis zum Beginn des Gottesdienstes um 12.00 Uhr das Fotografieren des Epitaphs im südlichen Seitenschiff möglich
WO: Dom St. Mauritius und Katharina zu Magdeburg, Sakristei, Treffen am Nordeingang des Domes (Richtung Domplatz)

 

Win-Win-Situation für alle Beteiligten

An der Umsetzung des gemeinsamen Projektes sind das Team um den Informatiker Prof. Bernhard Preim von der Fakultät für Informatik sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für Maschinenbau der Universität Magdeburg beteiligt.

„An so einem ehrwürdigen und historischen Ort unsere Kompetenzen einzubringen und gemeinsam durch Krieg zerstörte Kunst wiederaufzubauen, ist eine sehr interessante Erfahrung, die aber auch für uns einen großen Mehrwert hat“, so Dr.-Ing. Fabian Klink vom Institut für Maschinenkonstruktion der Universität. „Können wir doch hochspezialisierte Technik in ganz neuen Zusammenhängen und unter ungewöhnlichen Bedingungen ausprobieren, eine Win-Win-Situation für beide Seiten.“

Da eine größere Zahl von Einzelteilen des beschädigten Epitaphs unmittelbar nach dem Absturz gesichert worden seien, stünde einer weitgehenden Rekonstruktion des Vorkriegszustandes nichts im Wege, so der Vorsitzende des Domfördervereins, Stephen Gerhard Stehli. Eventuell fehlende Teile könnten Informatikerinnen und Informatiker der Universität Magdeburg mittels moderner Verfahren rekonstruieren.

„Wir freuen uns sehr über diese nicht alltägliche Aufgabe“, so Professor Bernhard Preim vom Lehrstuhl für Visualisierung der Universität. „Die Nutzung von interaktiver 3D-Grafik zur Rekonstruktion von jahrhundertealtem Kulturerbe ist eine ungewöhnliche Herausforderung für uns, die uns aber mit Spannung und Begeisterung erfüllt.“

Restauratorinnen und Restauratoren sowie das Architekturbüros S+S unterstützen das Gemeinschaftsprojekt von Denkmalpflege und universitärer Forschung. „Die Universität Magdeburg kann sich auch in diesem Kontext einmal mehr als verlässlicher und innovativer Partner für die Stadt und die Region präsentieren“, so der Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Unserem Namenspatron verpflichtet, ist solcherart Engagement und Verantwortung für die Stadt für uns selbstverständlich.“

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Uni entwickelt Kompass Digitale Selbstverteidigung

04.02.2019 -

Informatikerinnen und Informatiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI) anlässlich des europaweiten Safer-Internet-Day 2019 den „Kompass für digitale Selbstverteidigung“ entwickelt. Unter dem Titel „Hilf dir selbst digitale Selbstverteidigung 4.0“ werden Themen vom Schulwebauftritt über Passwortnutzung bis hin zu Apps und Browsern spielerisch aufgegriffen und wesentliches Wissen darüber explizit nicht digital, sondern durch „Mitmachen und Begreifen“ vermittelt.

Gemeinsam mit dem TLfDI entstand so in Form eines Booklets ein selbst zu gestaltender Leitfaden für Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrerschaft und alle am Thema Interessierten. Der Selbstbau-Kompass vermittelt aktiv Wissen durch Lesen und Sortieren, Zusammenbauen und Nutzen. Die Vorlage soll für verschiedene Zielgruppen weiter aufbereitet werden und auch für andere Themen im Rahmen der Digitalisierung zur Verfügung stehen.

„Unter digitaler Selbstverteidigung verstehen wir die Fähigkeit, die Herausforderungen durch die komplexe Medienlandschaft konstruktiv zu bewältigen“, so Prof. Jana Dittmann, Leiterin des Instituts für Technische und Betriebliche Informationssysteme der Fakultät für Informatik. „Wir wollen Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft in die Lage versetzen, Medien verantwortungsvoll und angemessen zu nutzen bzw. sie ertüchtigen, Kindern und Jugendlichen Unterstützung zu geben.“

 

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Mit dem Komposs sollen Schülerinnen und Schüler lernen, sicher im Internet zu surfen. (Foto: shutterstock / Rawpixel.com)


Schülerinnen und Schüler haben zusätzlich die Möglichkeit, am bundesweiten Aktionstag für Mädchen und Jungem, dem Zukunftstag an der Universität Magdeburg am 28. April 2019, eine Veranstaltung zu Fragen der Sicherheit im Internet zu besuchen. Mehr Informationen unter .

Der Safer-Internet-Day SID am 5. Februar 2019 ist ein von der Europäischen Kommission initiierter Aktionstag. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ ruft die Initiative wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf.

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Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Sebastian Stober

30.01.2019 -

Der Informatiker Prof. Dr. Sebastian Stober wurde mit dem Wintersemester 2018/19 auf den Lehrstuhl Künstliche Intelligenz der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen und wird am 6. Februar 2019 seine Antrittsvorlesung an der Fakultät für Informatik halten. Der Fokus seiner Arbeit in Forschung und Lehre liegt darauf, eine Brücke zwischen der menschlichen und der künstlichen bzw. maschinellen Intelligenz zu schlagen. Ziel sei es, so der Informatiker, künstliche neuronale Netze zu entwickeln, die unsere Gehirnsignale verstehen und übersetzen.

Text_Stober, Sebastian_ Prof. Dr. (c) Jana Du_nhaupt

Portrait Prof. Dr. Sebastian Stober (Foto: Jana Dünnhaupt / Universität Magdeburg)

Künstliche neuronale Netze sind analog biologischer Nervensysteme in der Lage, von Beispielen zu lernen, um irgendwann selbstständig komplexe Probleme zu lösen. Bestehen die Netze in unserem Gehirn aus Millionen von über chemische und elektrische Signale miteinander kommunizierenden Nervenzellen, seien künstliche neuronale Netze als Computerprogramme zu verstehen, so Prof. Stober. „Durch ihre starke Lernfähigkeit und Flexibilität haben sich tiefe künstliche neuronale Netze unter dem Begriff ‚Deep Learning‘ in den letzten Jahren als beliebte Wahl zur Entwicklung intelligenter Systeme etabliert. Ich sehe an der Magdeburger Fakultät für Informatik große Potenziale und Kompetenzen, an die ich in meiner Forschung und Lehre anknüpfen kann“, so der Wissenschaftler. Darüber hinaus füge sich die wissenschaftliche Arbeit des Informatikers in das neurowissenschaftliche Forschungsprofil der Universität.

 

Wie eine Party im Kopf

„Der Einsatz von Deep Learning zur Analyse von Gehirnsignalen hat ein enormes Potenzial. Die Technologie steckt aber noch in den Kinderschuhen. Hier leisten wir wichtige Grundlagenforschung.“ Im Gegensatz zu anderen Anwendungsfeldern wie bspw. der Bildanalyse, wo Deep Learning sich bereits als Standard etabliert hat, ist es in den Neurowissenschaften schwer, an die zum Lernen benötigten Datenmengen zu kommen. Hinzu kommt, dass die relevanten Signale üblicherweise nur einen sehr geringen Teil der gesamten Gehirnaktivität ausmachen und für die Analyse zunächst von diesem „Hintergrundrauschen“ getrennt werden müssen. „Das ist wie auf einer Party, auf der viele Menschen gleichzeitig sprechen und man sich auf den einzelnen Gesprächspartner konzentrieren muss. Erschwerend kommt hinzu, dass die Feier quasi in einem anderen Zimmer stattfindet, denn unsere Schädeldecke wirkt wie eine Wand, durch die die gewünschten Signale erst hindurchdringen müssen.“

In seiner Forschung verwendet Prof. Stober vorwiegend Aufnahmen von Probanden, die Musik hören oder sich Musikstücke vorstellen. „Musik ist als Stimulus äußerst vielschichtig und spricht die unterschiedlichsten Gehirnareale an. Daher eignet sie sich sehr gut, die Arbeitsweise des Gehirns zu erforschen. Wir hatten beispielsweise schon erste Erfolge, Beats und Tempo zu erkennen. In aktuellen Experimenten versuchen wir, Informationen über die Klangfarbe mittels Deep Learning zu rekonstruieren. Was wir hier methodisch lernen, lässt sich potenziell auch auf andere Fragestellungen übertragen.“ Perspektivisch könnten Erkenntnisse über ausgesendete Gehirnsignale zum Beispiel bei der Kommunikation mit Wachkomapatienten helfen.

 

Vita Prof. Sebastian Stober

Prof. Dr. Sebastian Stober forscht auf dem Gebiet des Maschinellen Lernens, insbesondere des Deep Learning, was eine Klasse von Optimierungsmethoden künstlicher neuronaler Netze bezeichnet. Er studierte und promovierte an der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und wurde unter anderem als Bester Absolvent sowie 2012 für die Beste Dissertation ausgezeichnet. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und erhielt Auszeichnungen vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst DAAD. Nach seiner Arbeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter war Stober von 2013 bis 2015 als PostDoc am Brain and Mind Institute der University of Western Ontario, Kanada, tätig, danach leitete er an der Universität Potsdam die Nachwuchsforschergruppe Machine Learning in Cognitive Science. Prof. Dr. Sebastian Stober ist Gründungsmitglied im eLeMeNTe e. V., dem Landesverein Sachsen-Anhalt zur Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter und talentierter Schülerinnen, Schüler und Studierender, sowie bei der International Society for Music Information Retrieval und im Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience e. V.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Jana Dünnhaupt / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Portrait Prof. Dr. Sebastian Stober

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Letzte Änderung: 17.03.2021 - Ansprechpartner:

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