Magdeburg und die OvGU

Die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (OvGU)

Als eine der jüngsten Universitäten Deutschlands hat sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg längst ihren guten Ruf erarbeitet und der reicht weit über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinaus.

14 000 Studierende, davon über 50% aus anderen Bundesländern und über 12% Studierende aus fast allen Teilen der Welt streben Bachelor- und Masterabschlüsse an oder legen traditionell das Staatsexamen ab.

Das Studienangebot ist vielfältig, aber klar: Ingenieur- und naturwissenschaftliche Studienrichtungen bestimmen das Bild. Sie werden gut flankiert von wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen und die enge Verzahnung zwischen allen Angeboten ist ein Markenzeichen der Universität. Interdisziplinäre Ausbildung mit hohen Anforderungen an alle - machbar - weil intensive Betreuung unter hervorragenden Studienbedingungen gewährleistet werden kann.

Die Universität liegt mitten in der grünen Stadt an der Elbe, die um 805 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. „So alt“ ist hier heute kaum noch etwas. Verheerende Zerstörungen haben die Magdeburger immer wieder herausgefordert - und wenn heute auch nicht alles „passt“ - die Magdeburger mögen den Charme ihrer Stadt und haben kräftig „mitgemischt“ - wenn Stefan Michme auf einer einzigartigen CD das Lebensgefühl der Magdeburger ausdrückt.

Studierende können sich wohl fühlen. Die Wege hier sind kurz, günstige Verkehrsanbindungen, genügend Einkaufsmöglichkeiten, das Kneipenviertel am Hasselbachplatz, Liegewiesen und Joggingstrecken in den Parks sorgen nicht nur für optimale Zeitauslastung. Hier gibt es noch viel zu entdecken - von den unlängst im Dom gefundenen Gebeinen der Gemahlin Ottos des Großen bis zu den Weltraumexperimenten Magdeburger Wissenschaftler - Studierende der Universität sind immer mit dabei!

Magdeburg - eine Stadt mit Tradition

Das markante Wahrzeichen Magdeburgs ist der Dom, der als erster gotischer Bau in Deutschland gilt. Die ab 1209 errichtete Kathedrale geht auf einen romanischen Vorgängerbau zurück, den Kaiser Otto I. ab 937 erbauen ließ. Im Dom ist auch die Grablege des ersten Kaisers und Begründers des Heiligen Römischen Reiches zu finden. Die Stadt an der Elbe hatte Otto der Große seiner englischen Prinzessin Editha zur Morgengabe gemacht.

Für Otto I. blieb Magdeburg lebenslang Lieblingspfalz und war neben Konstantinopel und Rom eines der Zentren der ottonischen Welt. Zu den beeindruckenden mittelalterlichen Bauwerken gehört auch das romanische Kloster „Unser Lieben Frauen“ und das Rathaus mit dem berühmten „Magdeburger Reiter“, dem ersten freistehenden Reiterdenkmal Nordeuropas.

Doch der Name Magdeburg ist vor allem mit einer technischen Entdeckung untrennbar verbunden: Die Magdeburger Halbkugeln dienten dem 1602 in Magdeburg geborenen Otto von Guericke zum Nachweis des von ihm entdeckten Luftdrucks. Die Kraft von 16 Pferden reichte nicht, um die metallenen Halbkugeln zu trennen, die im Vakuum verbunden waren. Otto von Guericke gilt als Vorreiter der Experimentalphysik; er erfand aber auch Luftpumpe und Barometer. Als Bürgermeister der Stadt Magdeburg nahm er an den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden teil, mit denen der 30-jährige Krieg beendet wurde, der 1631 mit dem Einzug von Tillys Truppen auch in Magdeburg wütete und die Stadt fast vollständig zerstörte. Heute trägt die Universität stolz den Namen Otto von Guerickes.

Wer ist Otto? Otto, das sind zunächst einmal die beiden Namensvettern der Ottostadt Magdeburg: Kaiser Otto der Große und Otto von Guericke - Universalgelehrter und Bürgermeister. Aber Otto sind auch alle Magdeburger. Sie sind die Töchter und Söhne ihrer berühmten Vorfahren - und sie sind es, die heute die Geschicke ihrer Stadt lenken.

Otto ist wissenschaftlich: Die Landeshauptstadt Magdeburg hat sich als Standort innovativer Unternehmen, logistischer Kompetenz und praxisnaher Forschung und Entwicklung etabliert. Im Zuge dessen ist in der Region eine ausgeprägte Wissenschaftslandschaft entstanden. Heute sind die Otto-von-Guericke-Universität und die Hochschule Magdeburg-Stendal weit über die Landesgrenzen hinaus attraktive Ausbildungsorte.

Otto ist dynamisch: Die Ottostadt ist Hoffnungsträger im Osten: Magdeburg liegt auf Platz 6 in der Liste der dynamischsten Städte Deutschlands. In kaum einer anderen Stadt sank die Arbeitslosenquote zwischen 2005 und 2009 so rasant wie in der Ottostadt. Parallel stieg die Einkommensteuerkraft der Einwohner in den letzten Jahren um mehr als 40 Prozent.

Otto ist spitze: Auch der Sport ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Ottostadt. Denn der SC Magdeburg ist der erfolgreichste Sportverein Deutschlands. Seit mehr als 50 Jahren werden in der Ottostadt die Olympiasieger und Weltmeister von morgen trainiert. Zu den bekanntesten Magdeburger Sportgrößen gehören u.a. Dagmar Hase (Schwimmerin), Stefan Kretzschmar (Handballer), Manuela Lutze (Rudern), Conny Waßmuth (Kanu) und Ottostadt-Botschafterin Nadine Kleinert (Leichtathletik).

Otto hat Hundertwasser: Die Grüne Zitadelle von Magdeburg, das größte Einzelbauwerk des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser, steht in der Ottostadt. Das Haus wurde 2005 fertiggestellt und ist das letzte Projekt, an dem Hundertwasser vor seinem Tod gearbeitet
hat.

 

Für weiterführende Informationen und Quellen zu den dargestellten Inhalten wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Landeshauptstadt Magdeburg oder das Redaktionsbüro der Ottostadt Magdeburg. Weitere Informationen über die Kampagne "Ottostadt Magdeburg" finden Sie im Internet unter www.ottostadt.de sowie unter www.magdeburg.de.

 

Letzte Änderung: 01.06.2018 - Ansprechpartner:

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