2011

Reportagentag für Schülerzeitungsredakteure

18.12.2011 -

Am 25.11.2011 fand zum zweiten Mal der Reportagentag für Schülerzeitungsredakteure (FINinfoPress) an der Fakultät für Informatik statt.

Diesmal besuchten uns 28 Schülerinnen und Schüler aus 6 Gymnasien aus Sachsen-Anhalt. Die jungen Redakteure konnten sich ein Bild von verschiedensten Themen der Informatik machen. Angefangen von neuen Interaktionsformen über Technologien hinter verschwommenen Begriffen wie "Cloud Computing" bis hin zu handfesten Sicherheitsfragen im Kontext moderner Automobile. Im Anschluss bestand reichlich Gelegenheit in persönlichen Interviews mit Studenten, Mitarbeitern und Professoren einen Einblick in das Leben auf und um den Campus zu erlangen. Damit ist für spannenden Lesestoff in den nächsten Ausgaben der Schülerzeitungen gesorgt.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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Universität Magdeburg und Fachhochschule Brandenburg forschen Länderübergreifend an Tatorten

08.12.2011 -

BMBF fördert einmaliges Pilotprojekt zur kriminalistischen Forensik

Die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (OVGU) und die Fachhochschule Brandenburg (FHB) werden künftig gemeinsam in einem bundeslandübergreifenden Forschungskolleg wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der digitalen kriminalistischen Forensik fördern. Die OVGU und FHB setzten sich mit ihrem gemeinsam beantragten Projekt zur Bekanntmachung „Forschungskooperationen zwischen Fachhochschulen und Universitäten stärken - Wissenschaftlichen Nachwuchs in Forschungskollegs fördern“ aus über 90 Bewerbungen bei der Auswahl durch die Volkswagenstiftung durch und haben nun vom Fachprogramm „Sicherheitsforschung“ die finale Bewilligung erhalten. Das BMBF fördert das Kooperationsprojekt finanziell mit ca. 2 Mio. Euro über drei Jahre.

In dem so genannten „Digi-Dak+ Forschungskolleg“ werden unter dem Motto „Fördern und Qualifizieren durch Forschen“ Wissenschaftler an Themen aus der digitalen kriminalistischen Forensik von der digitalen Fingerspur (digitale Daktyloskopie) über Mikrospuren und Waffen, bis hin zum Schloss mit optischen 3D-Oberflächensensoren erforscht.

Durch die geplante Kollegstruktur mit Tandembetreuung durch Professoren beider Hochschulen hat das Forschungskolleg Pilotcharakter für gemeinschaftliche Promotionen. Diese Struktur soll über den Förderzeitraum hinaus durch Integration in das interdisziplinäre Hochschulzentrum „Center for Digital Engineering“ (CDE) an der Uni Magdeburg sowie durch ein Graduiertenkolleg mit universitärer Promotion als Institut der Fachhochschule Brandenburg nachhaltig Bestand haben. Dadurch wird jungen Wissenschaftlern an beiden Standorten eine anspruchsvolle Forschungslandschaft mit Promotionskooperationgeboten.

Das Forschungskolleg ist in seiner Struktur nicht nur einmalig bezüglich der Qualifizierung und Förderung von Nachwuchs, sondern leistet inhaltlich im Bereich der digitalen Mustererkennung und Sicherheit für die digitale kriminalistische Forensik Pionierarbeit. Die Forschungskollegiaten können in einem hochinnovativen Forschungsumfeld hochwertige, optische 3D-Oberflächenmesstechnik auf forensische Spuren anwenden und erforschen.

Die verschiedenen Spurenarten können somit erstmalig kontaktlos ohne Zerstörung oder vorherige Behandlung mit einer Auflösung von bis zu 2µm (1µm = 1 Millionstel Meter) in Länge und Breite sowie bis zu 6nm (1nm = 1 Milliardstel Meter) in der Höhe erfasst, gesichert sowie untersucht und detailliert analysiert werden. Dadurch sind neuartige Erkenntnisse bei der Untersuchung von Tatorten und darauf aufbauend zukünftig neue Vorgehensweisen zu erwarten, die zu verbesserten Aufklärungsraten in der Kriminalistik führen.

Aufbauend auf der bestehenden Kooperation zwischen beiden Hochschulen sind die leitenden Ansprechpartner für Promotionsinhalte Prof. Dr.-Ing. Jana Dittmann (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Verbundkoordination) und Prof. Dr.-Ing. Claus Vielhauer (Fachhochschule Brandenburg) und leitende Ansprechpartner für die Promotionsorganisation Prof. Dr. Gunter Saake (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Prof. Dr. Arno Fischer (Fachhochschule Brandenburg).

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Sandra Gerber und Katharina Lehmann für ihr ehrenamtliches Engagement beim RoboCup als verdienstvolle Einwohner Magdeburgs geehrt

29.11.2011 -

Mit dem traditionellen Empfang für verdienstvolle Einwohnerinnen und Einwohner hat Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper am 29. November im Alten Rathaus das ehrenamtliche Engagement von insgesamt 58 Magdeburgerinnen und Magdeburgern gewürdigt. Gleichzeitig dankte er ihnen für ihre herausragende Einsatzbereitschaft zum Wohle des Gemeinwesens unserer Stadt.

Bereits zum 21. Mal erfolgte diese besondere Würdigung des Ehrenamtes für  Magdeburgerinnen und Magdeburger, die sich im zurückliegenden Jahr oder bereits seit vielen Jahren in besonderer Weise um ihre Stadt verdient gemacht haben. Seit 1991 wurden durch das Stadtoberhaupt über 1.000 Ehrenamtliche für ihr Engagement geehrt.

„Die alljährliche Ehrung verdienstvoller Ehrenamtlicher zeigt immer wieder die große Breite des Engagements der Magdeburgerinnen und Magdeburger“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper in seiner Würdigung für die engagierten Ehrenamtlichen. „Daher liegt mir diese traditionelle Würdigung auch persönlich sehr am Herzen.“ Neben den Geehrten dankte das Stadtoberhaupt ausdrücklich auch jenen ehrenamtlich Engagierten, die an diesem Abend keine Auszeichnung erhielten: „Seien Sie versichert, dass Ihr Engagement nicht im Verborgenen bleibt, sondern von vielen Menschen geschätzt und dankbar angenommen wird.“

Zu den Ausgezeichneten gehören Mitglieder verschiedener Vereine und Initiativen, Aktive gegen Rechtextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, Organisatoren von Kultur-, Bildungs- und Freizeitveranstaltungen, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, Mitglieder unterschiedlicher Selbsthilfegruppen, Aktive zur Erforschung, Dokumentation und Verbreitung unserer Stadtgeschichte sowie Menschen, die sich in der Gemeinwesenarbeit, der Kinder- und Jugendarbeit, der Seniorenbetreuung oder für kranke und sozial Benachteiligte engagieren. Die Palette der Geehrten spiegelt dabei die große Spannbreite des ehrenamtlichen Engagements in der Landeshauptstadt Magdeburg wider.

Die Vorschläge für die jährlichen Ehrungen kommen aus den Ämtern der Stadtverwaltung, von Freien Trägern, Sozialverbänden und kirchlichen Einrichtungen. Rund 50 Magdeburgerinnen und Magdeburger können sich jedes Jahr über das persönliche Dankeschön des Oberbürgermeisters freuen. In diesem Jahr waren es 58 Personen. Von Studenten bis zu Senioren, von Unternehmern bis zu Wissenschaftlern finden sich unter ihnen Menschen aller Altersklassen und Berufsgruppen.

Quelle: www.magdeburg.de

Foto: privat

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333.Hochschule am SAP UCC Magdeburg

SUPINFO International University vertraut dem weltweit größten SAP University Competence Center an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

In einer feierlichen Unterzeichnung im Rahmen der SAPPHIRE NOW in Madrid am 9. November 2011 begrüßte die SAP University Alliances Community die SUPINFO International University in ihremem globalen Programm. Die renommierte französische Universität ist damit die 333. Hochschule, für die das University Competence Center an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg SAP-Systeme für Forschung und Lehre bereitstellt. An 36 Standorten weltweit können somit 1.000 SUPINFO Studierende SAP-Lösungen aus der Cloud des UCC Magdeburg nutzen. SUPINFO ist nach bereits 38 französischen Institutionen das neueste Mitglied in Frankreich.

Weitere Informationen zum SAP UCC Magdeburg:  www.ucc.ovgu.de/

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1. Preis beim IEEE Visualization Contest - Visualisierungs- Weltmeister

04.11.2011 -

Der IEEE Visualization Contest ist ein weltweiter Wettbewerb auf dem Gebiet der Visualisierung wissenschaftlicher Daten. Ein komplexer unbekannter Datensatz wird vorgegeben, die teilnehmenden Forschergruppen versuchen, diesen mit ihren entwicklen Techniken zu analysieren und die wichtigsten Zusammenhange und Informationen im Datensatz aufzudecken.

Der Sieger wird auf der IEEE VisWeek, der weltweit wichtigsten Konferenz auf dem Gebiet, in Providence (USA) gekürt. Die Magdeburger Forschergruppe bestehend aus Mathias Otto, Alexander Kuhn, Wito Engelke, und Prof. Holger Theisel hat zum ersten Mal an dem Wettbewerb teilgenommen - und ihn gleich gewonnen. Sie ist damit quasi diesjähriger Weltmeister der Visualisierung. Es ging darum, die Strömung in einer Zentrifugalpumpe unter verschiedenen Turbulenzmodellen zu analysieren. Mit ihren neuartigen Techniken zur Wirbelanalyse konnte die Gruppe die Jury überzeugen und die Wirkungsweise der Pumpe am besten repräsentieren. Die siegreichen Techniken werden u.a. im Studiengang Computervisualistik gelehrt.
 

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